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Luxemburg-Stadt, Luxemburg
Die Sanierung und Erweiterung des CFL-Hauptsitzes am Place de la Gare verwandelt ein bedeutendes Gebäude aus den 1950er-Jahren im luxemburgischen Verkehrsknotenpunkt und bewahrt zugleich seine architektonische Identität. Geprägt von seinen monumentalen Betonfassaden und den Mosaikdetails wird die bestehende Struktur sorgfältig erhalten und restauriert, wodurch ihre Rolle innerhalb eines der prägnantesten städtischen Räume der Stadt gestärkt wird.
Das Projekt sieht einen neuen Anbau vor, der eine klare Verbindung zwischen Alt und Neu schafft. Während die historische Fassade unverändert bleibt, bildet eine zeitgenössische Fassade in Richtung der Bahnsteige ein strukturiertes Fassadensystem, das Licht filtert und Einblicke in die Innenräume sowie deren Aktivitäten ermöglicht. Der Eingriff stärkt zudem die Verbindungen zur Rue du Fort Neipperg und verbessert so die Einbindung des Gebäudes in das umgebende Stadtgefüge.
Durch eine Neugestaltung der Innenraumstruktur werden die Arbeitsbedingungen und die räumliche Übersichtlichkeit deutlich verbessert. Ein zentrales Atrium trennt und verbindet die beiden Baukörper zugleich, bringt natürliches Licht tief in das Gebäude und verbessert Orientierung sowie Erschließung. Gemeinschaftsbereiche, darunter eine um einen begrünten Innenhof angelegte Kantine sowie mehrere Dachterrassen, schaffen Orte für Erholung und informelle Nutzung im Tagesverlauf.
Der Erhalt wesentlicher tragender Elemente des Bestandsgebäudes bildet die Grundlage der ökologischen Strategie des Projekts, wodurch sowohl der Umfang des Rückbaus als auch der CO₂-Fußabdruck reduziert werden. Die modernisierte Gebäudehülle, effiziente technische Systeme und ein integriertes Energiekonzept verbessern die Gesamtleistung zusätzlich und unterstützen das Ziel hoher Umweltzertifizierungen.
Der Projektansatz war geprägt von der Balance zwischen Denkmalschutz und zeitgemäßen Anforderungen. Das Ergebnis ist ein kohärenter Verwaltungskomplex, der Kontinuität und Transformation miteinander verbindet, eine moderne Arbeitsumgebung bietet und gleichzeitig eine starke Verbindung zur architektonischen und städtebaulichen Identität Luxemburgs bewahrt.
„Das neue Gebäude wird vollkommen im Einklang mit unserer Strategie stehen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen fördert. Es wird uns ermöglichen, den Energie- und Wasserverbrauch zu senken und zugleich von hervorragenden Energiezertifizierungen zu profitieren.“
— Marc Wengler, Generaldirektor CFL
Luxemburg-Stadt, Luxemburg
1. Preis bei einem mehrstufigen internationalen Wettbewerb
Im Bau
Hauptsitz
Sanierung und Erweiterung des CFL-Hauptsitzes
Metaform
Umfassende Architektenleistung
Architektur, Innenarchitektur, Generalplanung, Projektmanagement
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Arcora
Simon Menges und Nino Tugushi
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