Jugendzentrum
Larochette, Luxemburg
Mitten im Park von Larochette, im Zentrum Luxemburgs, ist das Jugendzentrum von seiner unmittelbaren Beziehung zur umgebenden Landschaft geprägt. Dieses besondere Umfeld bildet den Ausgangspunkt des Projekts und bestimmt sowohl seine Ausrichtung als auch seinen architektonischen Ausdruck.
Das Gebäude ist so positioniert, dass es Besucher durch das Gelände führt, die Verbindung zwischen Wald und Park stärkt und zugleich einen klaren Bezug zur angrenzenden Gemeindestraße herstellt. Seine Baukörper setzen sich aus einer Abfolge einfacher Volumen zusammen, die mit Lärchenholz verkleidet sind und sich harmonisch in den bewaldeten Kontext einfügen.
Die enge Beziehung zwischen Innen und Außen prägt das räumliche Erleben. Großzügige Öffnungen gliedern die Fassaden, verleihen ihnen einen klaren Rhythmus und rahmen den Blick auf die umgebende Natur. Zugleich lassen sie Tageslicht tief in die Innenräume eindringen und schaffen eine dauerhafte visuelle Verbindung zur Landschaft.
Das Projekt versteht sich als Ort der Begegnung, des Lernens und der täglichen Nutzung. Die Räume sind so organisiert, dass sie den Austausch fördern und gleichzeitig eine starke Offenheit zum Außenraum bewahren. Diese Verbindung zur Natur prägt sowohl die Atmosphäre als auch das Erleben des Gebäudes.
Mit einer zurückhaltenden Architektursprache und einer sorgfältigen Einbindung in seine Umgebung fügt sich das Jugendzentrum harmonisch in den Park ein und schafft ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Architektur und Landschaft.
Projektdetails
Projektdetails
Ort
Larochette, Luxemburg
Status
Abgeschlossen
Typologie
Jugendzentrum
Programm
Mehrzweckräume, Büro, Küche, Halle, Nebenräume und Technikräume
Architekt
Metaform
Mission
Umfassende Architektenleistung
Bereich
Architektur
Mitwirkende
Projektingenieur
InCA – Ingénieurs Conseils Associés
Visualisierungen
Fotograf
Steve Troes
Zeichnungen
Metaform